Abschätzung des coronaren Risikos mit dem Multislice-CT

Ein Herzinfarkt ist bei vielen Patienten die erste lebensbedrohliche Begegnung mit der koronaren Herzerkrankung.
Diesem Ereignis geht meist über Jahre eine koronare Atherosklerose voraus.

Ein spezifisches Merkmal dafür sind die Verkalkungen der Herzkranzgefäße.

1. Calcium-Scoring

Nach den aktuellen Daten der „American Heart Association“ korreliert die Menge an Koronarkalk eng mit der Wahrscheinlichkeit einer stenosierenden koronaren Herzkrankheit. Koronare Verkalkungen können mit der schnellen Computertomographie empfindlich und reproduzierbar nachgewiesen werden.

Die Untersuchung wird EKG-gesteuert an unserem Gerät „Sensation 16“ der Firma Siemens durchgeführt und dauert so lange wie ein Atemanhaltemanöver (ca. 10 – 15 sek.). Danach werden die Daten ausgewertet und der Kalkgehalt quantifiziert. Je nach Ergebnis sollten dann gegebenenfalls genauere Untersuchungen der Herzkranzgefäße (Koronar-CT oder Herzkatheter) durchgeführt werden.

2. CT-Coronarangiographie

Mit dieser Methode werden die Herzkranzgefäße direkt dargestellt. Gefäßverengungen oder Verschlüsse können im Bereich der größeren Gefäße häufig eindeutig nachgewiesen werden. Auch Bypässe werden auf ihre Durchgängigkeit überprüft.

Hierzu ist eine intravenöse Injektion von jodhaltigem Kontrastmittel nötig, z.B. über eine oberflächliche Armvene. Auch diese Untersuchung dauert insgesamt nur wenige Minuten, dabei erfolgt die eigentliche Datenerfassung während eines einzigen Atemanhaltemanövers.

Hier erkennt man einen langen verkalkten Plaque der linken Koronararterie der günstigerweise das Gefäß nicht signifikant einengt.

Überlagerungsfreie Darstellung der Koronararterien.

3D-Darstellung des Herzens mit den Herzkranzgefäßen.

Gerne besprechen wir vorab am Telefon mit Ihnen die Frage, ob in Ihrem Fall eine solche Untersuchung sinnvoll sein könnte oder nicht.

Bitte rufen Sie uns an unter (09721) 7026 0

pdf_icon Herz CT